Nach dem Saisonstart im September war die Vorfreude gross – auf dem Feld folgte jedoch schnell die Ernüchterung. Die ersten beiden Spiele gingen verloren, darunter eine deutliche Niederlage zum Auftakt gegen Einsiedeln.
Wir hatten Mühe, ins Spiel zu finden, standen defensiv zu wenig stabil und machten uns das Leben mit technischen Fehlern unnötig schwer. Der Start in die Saison war damit alles andere als geglückt – zeigte aber auch früh auf, woran wir arbeiten mussten.
Doch bereits Anfang Oktober folgte das erste Highlight: der erste Saisonsieg gegen Dietikon-Urdorf 2. Nach starkem Beginn und einer kontrollierten ersten Halbzeit brachten wir den Vorsprung mit viel Kampfgeist ins Ziel. Ein Sieg, der uns zeigte, dass wir in dieser Liga absolut mithalten können.
Im Cup trafen wir anschliessend auf einen höherklassigen Gegner aus dem Zürcher Oberland. Die erste Halbzeit offenbarte den Klassenunterschied deutlich, doch unsere Reaktion nach der Pause zeigte Moral und den Willen, uns nicht kampflos zu ergeben.
Die Vorrunde blieb geprägt von knappen Spielen. Gegen Limmat verloren wir denkbar bitter mit nur einem Tor Unterschied, in Würenlingen machte uns insbesondere die Unterzahl das Leben schwer. Gerade diese Partien zogen sich sinnbildlich durch die Saison: Wir waren oft auf Augenhöhe, belohnten uns aber zu selten mit Punkten.
Ein besonderes Ausrufezeichen setzte die Mannschaft im Frühling mit dem viel umjubelten Auswärtssieg gegen Dietikon-Urdorf 2. Nach einem Blitzstart und einer starken Teamleistung brachten wir den Vorsprung mit viel Einsatz über die Zeit – ein Spiel, das den Fortschritt der Mannschaft eindrücklich zeigte.
Zum Saisonabschluss lieferten wir gegen den späteren Tabellenführer Würenlingen nochmals ein Spiel, das unsere Saison perfekt widerspiegelte: eine überragende erste Halbzeit, ein schwieriger zweiter Durchgang und am Ende ein 28:28-Unentschieden.
Mit 3 Siegen, 1 Unentschieden und 8 Niederlagen schliessen wir die Saison auf Rang 5 ab. Die Bilanz liest sich nüchtern, wird der Entwicklung des Teams aber nur bedingt gerecht.
Offensiv ragten insbesondere Dario Lusti (40 Tore), Damian Berger (35), Samuel Fleisch (32) und Philip Schumacher (29) heraus. Gleichzeitig konnten mehrere junge Spieler wichtige Erfahrungen sammeln und sich Schritt für Schritt an das Aktivniveau gewöhnen.
Wir nehmen aus dieser Saison viele Erkenntnisse mit:
- wir können mit jedem Team mithalten
- wir haben in vielen Spielen Moral bewiesen
- Konstanz über 60 Minuten bleibt der nächste Entwicklungsschritt
Die Basis ist gelegt – und wir freuen uns bereits jetzt auf die kommende Saison.