Gute Phasen reichen gegen Stäfa/Meilen nicht ganz

Im erneuten Duell mit der SG Stäfa/Meilen war uns die Stärke des Gegners bereits aus dem ersten Saisonspiel bestens bekannt. Entsprechend realistisch schätzten wir unsere Chancen ein. Erschwerend kam hinzu, dass wir aufgrund mehrerer Abwesenheiten und kurzfristiger Ausfälle mit einem eher schmalen Kader von rund elf Spielern antreten mussten. Unterstützung erhielten wir dabei unter anderem von U19-Junior Maxime Menoud.

Der Start ins Spiel gelang uns nur bedingt. Insbesondere in unserer 6:0-Verteidigung fehlten die Abstimmung und die nötige Bewegung, wodurch Stäfa/Meilen immer wieder zu einfachen Abschlüssen kam. Resultatmässig blieben wir dennoch einigermassen in Reichweite.

Ab Mitte der ersten Halbzeit stabilisierte sich unsere Defensive zunehmend. Gleichzeitig fanden wir offensiv immer wieder gute Lösungen und kämpften uns bis auf 11:13 heran. Gerade in dieser Phase zeigte sich, dass wir durchaus mit dem Gegner mithalten konnten. Ärgerlich war deshalb die Schlussphase vor der Pause: Stäfa/Meilen nutzte unsere Fehler konsequent und zog bis zum Seitenwechsel auf 11:17 davon.

Nach der Pause zeigten wir zunächst die gewünschte Reaktion und verkürzten den Rückstand wieder auf vier Tore. Insgesamt blieb unser Spiel jedoch wechselhaft. Auf sehr gute Phasen folgten immer wieder Abschnitte, in denen vor allem defensiv die Abstimmung und Bewegung fehlten. So konnte sich Stäfa/Meilen im weiteren Verlauf deutlich absetzen.
Positiv war, dass wir uns auch bei grossem Rückstand nicht aufgaben und bis zum Schluss weiterspielten. In der Schlussphase konnten wir nochmals deutlich verkürzen und mussten uns am Ende mit 22:29 geschlagen geben.

Die Niederlage ist verdient, dennoch zeigte das Spiel auch, dass gegen diesen starken Gegner durchaus mehr möglich gewesen wäre. Mit einem breiteren Kader und mehr Konstanz – insbesondere in der Defensive – wäre Stäfa/Meilen an diesem Tag durchaus angreifbar gewesen. Die guten Phasen nehmen wir deshalb mit, gleichzeitig wissen wir, woran wir in den kommenden Trainings weiterarbeiten müssen.