Zwischenbilanz Frauen

Die Zielsetzung f√ľr die zweite Saison in der 2. Liga war klar. Ende Jahr die Finalrunde erreichen, dadurch dem Abstiegskampf fr√ľhzeitig entkommen und im regionalen Cup mindestens das Finale bestreiten. Erfreulicherweise stellte sich neben dem bestehenden Trainerduo Patrik Meier und Thomas Hunziker neu auch Gabi B√§hni f√ľr eine w√∂chentliche Trainingseinheit unseres Goalie-Trios zur Verf√ľgung.

Die Gruppenauslosung teilte uns auf den ersten Blick schwierige Gegner zu. Neben den altbekannten Meilen/St√§fa und SG Z√ľrisee waren es die beiden 1. Liga-Absteiger GC/Amicitia und Dietikon-Urdorf sowie die jungen Aufsteiger des HC Mutschellen. Neben diesen dicken Brocken besuchte uns bereits vor dem Saisonstart die Verletzungshexe und so mussten wir neben den bisherigen Langzeitverletzen auch auf zwei weiteren wichtigen Positionen mit Martina und Michele eine L√ľcke in Kauf nehmen. Hoffen wir, dass wir Sie bald wieder in die Trainingsplanung aufnehmen k√∂nnen. Das eine Integration in unsere Fuchs-Familie kein Problem darstellt, zeigte sich bei der Aufnahme von drei neuer Spielerinnen, so dass wir neben dem Spielen hoffentlich auch das Training breiter gestaltet werden k√∂nnen. Ladina, Marija und Sara, willkommen in der Fuchs-H√∂hle.

Bereits im ersten Spiel mussten wir feststellen, dass wir zu wenig breit aufgestellt sind und Absenzen von wichtigen Schl√ľsselspieler nicht „Ohne“ ersetzt werden k√∂nnen. Ebenfalls musste durch die verletzungsbedingen Ausf√§lle wichtige Positionen neu definiert und die bestehenden Abl√§ufe gefestigt werden. Ungl√ľcklich ging daher das erste Derby-Spiel gegen den SG Z√ľrisee in den letzten f√ľnf Minuten verloren. In den darauffolgenden Spielen wechselte sich die Gem√ľtslage jeweils ab. Ein H√∂hepunkt war der Sieg gegen den 1. Liga Absteiger und klaren Favoriten Dietikon-Urdorf. Ein f√ľnf Tore-R√ľckstand konnte mit einer riesen Mannschaftsleistung in einen Sieg mit zwei Toren unterschied umgewandelt werden und dadurch die einzige Meisterschafts-Niederlage des Aufstiegsfavoriten beigebracht werden. Die zweite Begegnung gegen Dietikon-Urdorf fand im regionalen Cup statt. Auch diese Begegnung konnten wir f√ľr uns entscheiden und so war der Weg im regionalen Cup frei f√ľr das Final4.

Diese beiden Erfolge Anfangs Saison h√§tte uns eigentlich einen Schub geben sollen, jedoch wurde dieser durch weitere Verletzungen und Ausf√§llen gestoppt und so mussten wir im Kampf f√ľr die Finalrunde √§rgerliche aber erkl√§rbare Niederlagen hinnehmen.

Gl√ľcklicherweise spielten die Gegner uns in die H√§nde und „klauten“ sich gegenseitig die Punkte und so konnten wir bereits ein Spiel vor Vorrundenende mit mageren 11 Punkten den 2. Platz sichern und so die Finalrunde erreichen.

Das letzte Spiel der Vorrunde stand unter dem Motto „Handball geniessen“ und danach die Weihnachtsstimmung aufkommen lassen. Leider fanden wir uns nicht am Weihnachtsmarkt wieder, sondern im Spital und mussten uns um eine weitere verletzte Spielerin k√ľmmern. Cath, auch dir gute Besserung.

Neben dem somit bereits erreichten ersten Saisonziel, die Finalrunde, stand das zweite Saisonziel, der regionale Cup noch aus. Kurz vor Weihnachten fand an einem Wochenende das Final4 (Halbfinal Samstag, Final Sonntag) in unserer Heimhalle in Kilchberg statt. W√§re die Verletztenliste nicht schon lang genug‚Ķmussten wir an diesem Wochenende auf unsere Langzeittouristin Ladina verzichten (in diesem Sinn, ganz viel Spass). Mit nur zwei Auswechselspieler traten wir im Halbfinal gegen den HC B√ľlach an und konnten mit einer starken Abwehr und durchschlagskr√§ftigen Angriff den Sieg einfahren und uns neben dem Final auch f√ľr den kommende nationalen Schweizer Cup qualifizieren.

Frauen

Das Final gegen den j√§hrlich wiederkehrenden Konkurrenten R√ľmlang/Unterstrass fand vor einer einmaligen Kulisse mit knapp 200 Zuschauer statt. Es war ein Kampf auf hohem Handball-Niveau. R√ľmlang/Unterstrass konnte sich jeweils dank unseren technischen Fehler und daraus resultierenden Gegenst√∂ssen bis zu sechs Toren Differenz absetzen. Mit einem enorme K√§mpferherz konnte die Differenz jedoch immer wieder bis zu zwei Toren weggemacht werden. Schlussendlich fehlte jedoch die alt bekannte Breite der Mannschaft um den einzelnen Spielerinnen Erholung zu gew√§hren und somit mussten wir nach der gewonnen 2. Halbzeit doch noch die Niederlage eingestehen und dem Gegner f√ľr den Sieg gratulieren.

Nun heisst es √ľber die Festtage die Wunden zu pflegen, damit doch noch mit einem ansprechenden Kader die Finalrunde bestritten werden kann. In diesem Jahr geht es neben dem Z√ľrcher Gegner Dietikon/Urdorf in die Ostschweiz nach Uzwil, Weinfelden, Kreuzlingen und Appenzell. Dank unserem Neuzugang Julia haben wir dazu auch eine Dolmetscherin gefunden.

Im Namen der Fuchs-Familie ein herzliches Dankesch√∂n an alle Fans, Sponsoren und Helfer. Es ist immer wieder sch√∂n die Unterst√ľtzung sp√ľren zu d√ľrfen.

Als Trainer m√∂chte ich mich bei meinen Leidesgenossen Thomas und Gabi f√ľr die Unterst√ľtzung im Trainings- und Spielbetrieb danken.

Und der letzte und wichtigste Dank geh√∂rt nat√ľrlich der Mannschaft und jeder einzelnen Spielerin, welches mein geliebtes Hobby ausf√ľllt und mich fordert aber auch viel mehr zur√ľckgibt!

# one Team one Spirit

Patrik Meier